Selbsterfahrungs-Gruppe

Erfahrungsraum“

In dieser Gruppe geht es darum, sich selbst im Kontakt mit

anderen besser kennenzulernen.

Im Mittelpunkt steht nicht das Darüberreden, Analysieren

oder Konditionieren, sondern innere Vorgänge und Dynamiken

mit Hilfe erlebbar zu machen:

Was passiert mit mir, wenn ich gehört werde?

Was zeigt sich, wenn ich in Beziehung gehe – oder mich entziehe?

Die Gruppe bietet einen sicheren Rahmen, um das, was oft im Alltag untergeht, bewusst zu erleben – und damit neue Handlungsräume zu entdecken.

Rahmen

  • Teilnehmer:innen: 4 bis 8

  • Ort: Online

  • Dauer pro Treffen: 120 Minuten

  • Kosten: 30€

Die Gruppe ist offen für alle – mit oder ohne Vorerfahrung. Wir machen vor der ersten Session ein Einführungs- und Klärungsgespräch.

Warum in der Gruppe?

  • weil sich vieles erst im Kontakt mit anderen zeigt

  • weil wir im Strudel des Alltag oft keinen Raum haben, uns ehrlich zu begegnen

  • Weil man Muster oft besser erkennt, wenn man Rückmeldungen bekommt. Als Beobachtung, nicht als Bewertung!

  • weil es oft hilft, zu merken: ich bin nicht allein mit dem, was ich erlebe...

In der Gruppe entsteht oft mehr Klarheit über Ressourcen, Wünsche und Entwicklungsmöglichkeiten, sowie blinde Flecken, die ich alleine nur schwer erkennen kann

Ich denke, dass viele soziale Fähigkeiten mit der Zeit verkümmern. Nicht aus böser Absicht, sondern weil der Alltag wenig Raum lässt.

Ein geschützter Raum, getragen von einer vorurteilsfreien, erlebnisorientierten Haltung, kann helfen, denn hier wird erfahrbar, wie Beziehung wirkt. Und was im Zusammensein möglich wird, wenn wir nicht sofort bewerten, beratschlagen, oder reagieren.

So entsteht wieder Spielraum – für Kontakt, für neue Erfahrungen, und auch dafür, unsere Spontaneität zurückzugewinnen.

Wie gearbeitet wird

Die Treffen haben keine feste Struktur.

Ich leite die Gruppe auf Grundlage der Gestalttherapie – das bedeutet: Ich bringe jeweils ein kreatives Angebot mit und lasse Raum für das, was in der Gruppe im Moment „Vorrang“ hat.

In der Gestalttherapie gilt der Grundsatz: Störungen haben Vorrang.

Das heißt: Wenn etwas bei einer oder mehreren Personen aktuell und dringlich wird, rückt das in den Mittelpunkt. Dann kann auch ein geplanter Impuls zur Seite treten – zugunsten von Einzelarbeit oder einer gemeinsamen Übung, die sich aus dem Moment ergibt.

Wir beginnen die Sitzungen mit einer Befindlichkeitsrunde, bei der jede Person – wenn sie möchte – mitteilen kann, was bei ihr gerade im Vordergrund ist. Die anderen hören zu, ohne zu kommentieren.

So entsteht ein Raum, in dem Wahrnehmung und Erfahrung im Mittelpunkt stehen – nicht Analyse oder Bewertung.

Mögliche Formen der Arbeit:

  • Einzelarbeit im Beisein der Gruppe

  • Resonanz- oder Austauschrunden

  • Stuhlarbeit

  • Übungen zur Selbstwahrnehmung (z. B. Körper, Aufmerksamkeit, innere Bilder)

  • Meditation

  • Phasen von Stille oder Bewegung

  • kreative Zugänge wie: – Schreiben – Symbolarbeit – Bilder oder Collagen – Fotografie oder Videografie, wenn sie sich aus dem Prozess heraus als hilfreich zeigen

Es geht nicht darum, etwas zu produzieren oder darzustellen. Diese Medien dienen – wie alle anderen Methoden – nur dann als Werkzeuge, wenn sie aus dem Moment heraus sinnvoll erscheinen, um etwas erlebbar zu machen.

Über meine Rolle

Mir geht es nicht darum, Erklärungen oder Ratschläge zu geben. Theoretisches Wissen findet du leicht bei ChatGPT.

Ich bringe Theorie nur dann ein, wenn sie im Moment wirklich hilfreich ist. Viel wichtiger ist für mich, gemeinsam zu erleben, was gerade da ist.

In der Gruppe entsteht ein Raum, in dem du beobachten kannst, wie du in Beziehung gehst – mit dir selbst und mit anderen.

Ich unterstütze dich dabei, genauer hinzuspüren: Was passiert mit mir, wenn ich in Kontakt trete? Wie zeige ich mich? Wo ziehe ich mich zurück?

Ausbildung & Supervision

Ich befinde mich in Ausbildung zum Gestalttherapeuten und arbeite unter Supervision.

Meine Ausbildung findet bei folgenden Ausbilder:innen statt: